Alsterglacis & Dammtor

 Veröffentlicht von am 13.01.2013
Jan 132013
 

Nicht immer war es möglich, einfach so in die Hamburger Innenstadt zu spazieren. Zu früheren Zeiten war Hamburgs Stadtkern durch wehrhafte Wallanlagen geschützt. Nur durch gut bewachte Stadttore war ein Zugang möglich. Heute ist davon fast nichts mehr zu sehen, einige Namen deuten jedoch noch auf die früheren Zustände hin.

Na wir stiefeln mal los… Die Baustelle an der Warburgstraße liegt noch außerhalb des ehemaligen Stadtwalls . Bis 2011 stand hier das GlaxoSmithKline Hochhaus.

Wo bitte geht’s hier zur Binnenalster?
Der Blick unter der Brücke der Verbindungsbahn hindurch fällt auf die Alsterdampfer am Jungfernstieg. Etwa hier befand sich einst der Stadtwall.

Weiter geht’s Richtung Westen entlang der Verbindungsbahn und dem Alsterglacis.
Ein  Glacis  ist ein flach ansteigender Geländeabschnitt, der den eigentlichen Wehranlagen des Stadtwalls vorgelagert ist.

Eine übergroße Bethel Briefmarke in einem Gewölbebogen der Verbindungsbahn. Dort, wo heute die Bahn von Altona zum Hauptbahnhof fährt, war früher der Stadtwall.

Am Horizont taucht der Bahnhof Hamburg Dammtor auf. Der Name sagt es, hier lag einst eines der Hamburger Stadttore.

Die filigrane Glasfassade der Jugendstil Bahnhofshalle ist schon ein Hingucker.

Ein Glashaus weiter deutet alles auf eine reiche Kakaoernte hin. Die Kühle hat uns nach „Planten un Blomen“ ins  Tropenhaus getrieben. Dort herrschen auch im Januar mollige Temperaturen. Die Parkanlagen nordwestlich der Innenstadt wurden ebenfalls auf dem Gelände der mittelalterlichen Wallanlagen angelegt.

Die letzten Sonnenstrahlen fangen wir dann aber doch wieder an der frischen Luft ein. Nun sind wir im Herzen der Stadt angelangt, am Jungfernstieg mit Blick auf die kleine Alster.

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