Der lange Weg zum Blog #4

 Veröffentlicht von am 30.03.2014
Mrz 302014
 

Was Apfelkisten mit Mäusen, Jobs, GUIs, und WIMP zu tun haben, kann jeder, der keine Angst vor Abkürzungen hat, im vierten Teil auf dem Weg zum Blog erfahren.
Außerdem sehen wir, die Geburt des World Wide Web.

Apfelkisten

Mein damaliger Arbeitgeber hatte Anfang der 90er zwei Firmenstandorte. Das Büro im feinen Hamburger Stadtteil Eppendorf beherbergte u.a. die Softwareentwicklung, während die PC-Werkstatt ziemlich rustikal in einem ehemaligen Bauernhaus in der Nordheide untergebracht war.
Da ich damals einen äußerst quirligen Chef hatte, stolperte man in der Werkstatt immer wieder über unerwartete Dinge. Das konnte Kraftfutter für Wildschweine sein, oder auch bündelweise Reetgras von der Insel Rügen.

Irgendwann im Jahre 1991 rannte ich eines Morgens in einen mannshohen Stapel Apfelkisten. Ich weiß nicht mehr, auf welchen verschlungenen Pfaden die Lieferung ihren Weg in unsere DOS-lastige PC-Bude gefunden hatte, aber nach einigem Betteln und Bitten stand auf meinem Schreibtisch ziemlich schnell einer der hübschen Classic Macs mit Motorola 68000er CPU, 2 MB Arbeitsspeicher und einer 40 GB SCSI Festplatte. Die Arbeitsanweisung lautete sehr unscharf: „Na dann guck mal, was der so kann“.

Was konnte er also, der kleine Apfel? Er konnte Grafik und das richtig gut! Im Vergleich zu unseren gerade aktuellen Maschinen der 486er Generation war der als „Low-End“-Gerät designte Classic Mac mit seinem winzigen 9 Zoll Display zwar chancenlos, doch während wir uns auf unseren PCs gerade mit den Tücken der frühen Windows Versionen plagten, beherrschten die Macintoshs das Thema Grafik zu dieser Zeit schon ganz famos.

Apfelschale

Tatsächlich waren die Macintosh Computer der Firma Apple von Anfang an echte Grafikmaschinen. Als der Ur-Macintosh 1984 auf den Markt kam, war er der erste in Serie gefertigte Personal-Computer, der mit einer Maus und einer vollständig grafischen Benutzeroberfläche ausgeliefert wurde.
Während man am IBM PC und auch auf dem erfolgreichen Apple II zu jener Zeit noch alle Befehle per Tastatur eingab und i.d.R. auf eine spartanische Textoberfläche blickte, konnte der Anwender am Mac einen großen Teil der Aufgaben elegant mit der Maus erledigen.
Das „Graphical User Interface“, kurz GUI genannt, war die große Innovation der Macintosh Serie und machte die Geräte besonders bei Grafikern und im Bildungsbereich sehr schnell populär.

Auch heute noch wird gerne behauptet, Maus und grafische Oberfläche seien Erfindungen von Apple gewesen. Dem wird von Kritikern dann regelmäßig entgegen gehalten, Apple habe die Idee bei Xerox „geklaut“. Beides sind wohl eher moderne Legenden, die die Dinge sehr verkürzt wiedergeben. Die Wirklichkeit war deutlich komplexer. Reisen wir also ein wenig weiter zurück und gehen wir der Sache auf den Grund.

WIMP Paradigmen

Die Computermaus ist älter, als man zunächst vermuten würde. Bereits im Jahr 1963 wurde der erste Prototyp einer Maus gebaut. Sie bestand größtenteils aus Holz und ihre Heimat war das Stanford Research Institute in San Francisco. Dort forschte das Team um Douglas Engelbart an alternativen Eingabegeräten für Computer. Engelbart gilt als „Erfinder“ der Maus. Großer Erfolg war dem kleinen Kästchen zunächst aber noch nicht beschieden. Die meisten Rechner in den 60er waren groß wie Schrankwände und hatten zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal Monitore, sondern kommunizierten über Ausdrucke auf Papier.

Anfang der 70er nahmen einige Mitarbeiter Engelbarts das Konzept mit zum XeroxPARC, dem neu gegründeten Forschungsinstitut der Kopierer Firma Xerox. Dort wurden in den 70er Jahren so zukunftsträchtige Dinge wie der Laserdrucker und das Ethernet entwickelt. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt war unter dem Kürzel „WIMP“ zusammengefasst.

WIMP steht für „Windows, Icons, Mouse, Pointer“ bzw. das Konzept, mit diesen Elementen auf Bildschirmen Daten zu bearbeiten. Die Grundidee ist dabei, dass auf einer Art virtueller Schreibtischoberfläche (Desktop) Daten in Form von aussagekräftigen Symbolen (Icons) dargestellt werden und mittels Maus und Mauszeiger (Pointer) in Bildschirmfenstern (Windows) verwaltet und bearbeitet werden können.

1973 mündeten die Forschungen zum WIPM-Konzept bei Xerox in den Bau eines Computers mit dem Namen „Xerox Alto“. Dieser kühlschrankgroße Rechner war von den Dimensionen (und Kosten) zwar noch kein PC, bot aber mit Bildschirm, Maus und der grafischen Benutzeroberfläche alle Merkmale eines persönlichen Computers.
Der Xerox Alto war also er erste Rechner, der per GUI gesteuert werden konnte. Das geschah 11 Jahre vor dem Erscheinen des Apple Macintosh.

interessierte Besucher

Während die jungen Forscher am XeroxPARC innovative Konzepte entwickelten, war man im Management des Kopierer-Herstellers nicht in der Lage, das Potenzial der Entwicklungen so richtig zu erkennen, geschweige denn zu vermarkten. So begann Ende der 70er Jahre die Abwanderung von Personal und Wissen aus XeroxPARC. Ehemalige Mitarbeiter gründeten erfolgreich Firmen wie 3Com, und Adobe, oder heuerten bei den neuen aufstrebenden Computer Firmen im Silicon Valley an.

Eine dieser Firmen war nach einer Frucht benannt. Ihre Gründer Steve Wozniak und Steve Jobs hatten 1976 mit dem „Apple I“, der für 666,66 USD verkauft wurde, einen der ersten wirklich erschwinglichen Homecomputer auf den Markt gebracht (ein Gehäuse war damals nicht im Lieferumfang enthalten). Mit dem Nachfolgemodell „Apple II“ war schon bald darauf ein äußerst erfolgreiches Komplettsystem entstanden, dass sich gut verkaufte.
Allerdings geriet Apple Anfang der 80er Jahre zunehmend unter Druck. Der IBM PC und seine diversen Nachbauten sorgten für starke Verkaufseinbrüche beim Apple II. Es musste also etwas Neues her, etwas, das viel besser war als alle bisherigen Personal Computer.

Dieses Neue hatte Steve Jobs bereits 1979 in Form des Xerox Alto gesehen und war begeistert. Mit einem Deal öffnete er seinem Entwicklerteam bei Xerox die Türen. Er gestattete Xerox den Kauf von 100.000 Apple Aktien und erhielt dafür neben der Kapitalspritze von 1. Mio. USD auch Zugang für seine Entwickler bei XeroxPARC.
Dort gab man sich zu dieser Zeit praktisch die Klinke in die Hand. So sah sich auch Microsoft Gründer, Bill Gates zu dieser Zeit den Alto sehr genau an. Etwas Neues lag in der Luft, das Konzept von WIMP und GUI machte im Silicon Valley die Runde.

Paradigm shift

Gates und Jobs sprachen später gerne von einem „Paradigm shift“, einem Paradigmenwechsel, was die Benutzbarkeit von Computern betrifft.
1983 brachte Apple einen Rechner Namens „Lisa“ auf den Markt. Er war der erste Apple Rechner, der komplett mit einem GUI ausgestattet war. Er blieb dank des stolzen Preises von rund 10.000 USD allerdings ein Ladenhüter
Parallel zur Entwicklung des Lisa hatte jedoch ein Team um den Apple Entwickler Jef Raskin, an einer „Billigvariante“ des Systems gearbeitet. Das Ergebnis wurde „Macintosh“ getauft. Mit einem winzigen 9 Zoll Bildschirm und einem Arbeitsspeicher von gerade einmal 128 kB kostete der „Mac“ nur knapp ein Viertel des „Lisa“. Auch er hatte aber eine vollständig grafische Oberfläche und wurde mit einer Maus ausgeliefert. Mit diesem Modell startete Apple 1984 die bis heute erfolgreiche „Macintosh-Serie“.

So kann man den Mac wohl tatsächlich als den ersten Personal Computer mit einer grafischen Oberfläche bezeichnen. Doch auch andere tüftelten an den Innovationen des XeroxPARC weiter.
Microsoft hatte bereits Ende 1983 den Prototyp einer fensterbasierten Benutzeroberfläche für DOS vorgestellt. 1985 wurde die erste Version dieses Systems, das mittlerweile „Windows“ genannt worden war, ausgeliefert.
Im Gegensatz zu Apples System war „Windows“ lange Zeit kein eigenständiges Betriebssystem, sondern eine grafische Erweiterung für DOS. Daher krankte es bis weit in die 90er Jahre an den Einschränkungen von DOS. Beispielweise konnte mit den ersten Versionen  nur maximal 1MB Arbeitsspeicher genutzt werden.

Lee Jay Lorenzen, ein ehemaliger XeroxPARC Mitarbeiter entwickelte zur gleichen Zeit bei der Firma „Digital Research“ die Benutzeroberfläche „GEM“, die ab 1985 ausgeliefert wurde. Neben dem Einsatz auf DOS-PCs war sie vor allem auf der neuen ST-Serie der Firma „Atari“ Teil des Betriebssystems.
Selbst für meinen C64 gab es ein GUI. Ab 1986 verkaufte Commodore ein „GEOS“ genanntes Betriebssystem für den Brotkasten. Tatsächlich hatte mein „alter“ 64er dann noch vor meinem PC eine Maus.

Anfang der 80er fand also ein Rennen um die grafische Benutzerschnittstelle statt. Die Idee selbst stammt aus dem Entwicklungslabor der Firma Xerox. Apple begann bereits 1979 mit der Entwicklung eines eigenen Grafischen Betriebssystems und hatte so mit dem Macintosh knapp die Nase vorn.
Außerdem war das Apple System tatsächlich ein vollwertiges Betriebssystem, während andere ihre Fenstersysteme an bestehende Betriebssysteme anflickten. Microsofts Windows GUI kam erst mit der 95er Version so richtig in Fahrt und wurde mit dem NT-Kern schließlich auch unabhängig von DOS.

Versucht man die Rollenverteilung in das Schema von Invention, Innovation und Diffusion zu pressen, kommt Apple am ehesten die Rolle des Innovators, der aus den Inventionen, die vor allem vom XeroxPARC stattfanden, ein anwendungsreifes Produkt formte. Das Verdienst von Apple ist tatsächlich, das erste erschwingliche Komplettsystem mit einer einfach zu bedienenden grafischen Benutzeroberfläche auf den Markt gebracht zu haben.

Wo Licht ist…

Apple kündigte das Erscheinen des ersten Macintosh mit dem legendären Werbespot „1984“ an, in dem der neue Rechner als „Befreiungsschlag“ in der grauen (DOS) Computer Einheitswelt präsentiert wurde. Überhaupt setzte Apple von Anfang an auf ein Image der kreativen Andersartigkeit und Freiheit. Rückblickend ein durchaus fragwürdiges Image, denn das Rennen um das beste Computersystem wurde nicht nur in den Entwicklungsabteilungen entschieden, sondern auch in den Rechtsabteilungen der Computerfirmen. Gerade seitens Apple wurde munter geklagt.

Apple klagte gegen Digital Research und Microsoft, Xerox wiederum gegen Apple. Digital Research unterlag und wurde dazu verdonnert, die GEM-Variante für PCs so zu beschneiden, dass die Version 2.0 einen deutlichen Rückschritt gegenüber der Vorgängerversion bedeutete und GEM im PC Bereich ins Abseits geriet.
Und auch intern gab es bei Apple reichlich Zoff. Schon 1985 verließ Steve Jobs seine eigene Firma, nachdem er sich mit dem Management überworfen hatte. Erst 1996 sollte er in das Unternehmen zurückkehren.

NeXT

Jobs selbst hatte allerdings noch viele Ideen. Er gründete 1986 die Firma „NeXT“, und entwickelte einen verbesserten Mac. Konsequenterweise wurde Jobs dann auch umgehend von Apple verklagt und musste den Apple Entwicklern daraufhin Einblicke in seine eigenen Entwicklungen gestatten.

Während Apple den Bestand verwaltete und nur zaghaft verbesserte und Microsoft mit seiner Windows Version mit den Grenzen von DOS kämpfte, machte Jobs mit seiner neuen Firma den nächsten Schritt. Er entwickelte das Betriebssystem „NeXTstep“. Es basierte auf dem „Mach Kernel“ und BSD Unix, besaß natürlich eine grafische Benutzeroberfläche und beherrscht im Gegensatz zum Mac stabiles Multitasking und Speicherschutz. Vor allem aber wurde das Betriebssystem mit einer leistungsfähigen objektorientierten Programmierumgebung ausgeliefert.

Der Rechner selbst war ein schwarzer Würfel, der „NeXTcube“. Er war ein High-End Gerät mit Motorola 68030er und später 68040er Prozessor und bis zu 64 MB Arbeitsspeicher. Als hochpreisige „Workstation“ fand er vor allem im Bereich von Forschung und Entwicklung Anwendung. Für „die Straße“ war er mit rund 6.500 USD jedoch zu teuer.
Einige dieser schwarzen Würfel fanden so auch ihren Weg in die Schweiz zum Europäischen Kernforschungszentrum CERN. Dort sollten sie noch eine besondere Rolle spielen.

mächtige Karten

Mein Classic Mac war im Gegensatz zum schicken NeXT Computer ziemlich einfach ausgestattet. Mangels Ethernet-Schnittstelle war er nicht in unser Firmennetz zu integrieren und auch die Software Ausstattung war eher übersichtlich. Ein Programm jedoch hatte es mir angetan und ich beschäftigte mich eine ganze Weile damit. Es hieß „Hypercard“.

„Hypercard“ wurde damals mit allen Macs ausgeliefert. Es war eine Art fortschrittliches Karteikartensystem. Mit dem Programm konnte man Stapel von Karteikarten (Stacks) zu beliebigen Themen anlegen und verwalten. Dank der grafischen Oberfläche ließen sich per Maus auf den einzelnen Karteikarten verschiedenste Objekte ablegen. Das konnten Textfelder, Bilder und Grafiken, aber auch Schalter und Checkboxen sein. Einen ähnlichen Komfort beim Entwickeln genoss ich auf dem PC erst Jahre später wieder nach dem Umstieg von „Turbo Pascal“ auf „Delphi“.

Der eigentlich „Witz“ bei Hypercard war jedoch, dass man zwischen beliebigen Karten und Stapeln Querverweise (Links) anlegen konnte. So ließen sich mit etwas Geduld komplexe Informationssysteme zusammen klicken. Mittels „Hyperskript“ waren sogar richtige Anwendungen programmierbar.

Hypercard war eines der ersten breit verfügbaren „Hypertext Systeme“. Sie ermöglichten verglichen mit den klassischen relationalen Datenbanken (dBASE, SQL), mit denen wir Anfang der 90er normalerweise Informationen verwalteten, eine neue Art der Organisation von Daten. Objekte wurden per Link miteinander in Beziehung gebracht und so eine Netzwerkartige Informationsstruktur realisiert. Link? Hyperlink? Netz?

und das Internet?

Dank der neuen Generation von Rechnern, die per Maus und grafischen Oberflächen (GUIs) bedient wurden, standen ab Mitte der 80er Personal Computer zur Verfügung, deren Benutzung relativ leicht und „intuitiv“ zu erlernen war. Anwender brauchten nicht mehr komplizierte Kommandos in die Tastatur tippen, sondern konnten per Mauszeiger auf aussagekräftigen Bildschirmoberflächen navigieren. Bis heute ist für uns diese Art der Bedienung selbstverständlich. Der Computer begann, alltagstauglich und für „Normalbürger“ benutzbar zu werden.

Auch Anwendungs-Entwicklern standen mit diesen Systemen neue Möglichkeiten offen. Man arbeitete mit Objekten und verknüpfbaren Ereignissen, anstatt mit „flachen“, sequentiellen Strukturen. Daraus ergaben sich völlig neue Konzepte für das Softwaredesign. Es fand ein Umdenken von sequentieller zu objektorientierter Programmierung statt. Dazu gehörte unter anderem auch das Konzept von netzwerkartigen Datenbanken und Hypertext. Die Gestaltung von einfach zu bedienenden, intuitiven Oberflächen, sowie die leichtere Einbindung von grafischen Elementen ermöglichten die Darstellung komplexer Inhalte am Bildschirm.

CERN

Über Hypertext-Seiten dachte zu Beginn des neuen Jahrzehnts auch der britische Physiker „Tim Berners Lee“ intensiv nach. Er arbeitete am oben schon erwähnten Europäischen Kernforschungszentrum „CERN“ in der Schweiz. Sein Wunsch war es, Forschungsergebnisse der verschiedenen CERN Labore, die zum Teil in der Schweiz, zum Teil im benachbarten Frankreich lagen, über Computernetzwerke zu verknüpfen.

1989 initiierte er am CERN ein Projekt, welches einen weltweit vereinheitlichten Austausch wissenschaftlicher Arbeiten über ein Hypertextsystem ermöglichen sollte. In den folgenden Jahren entwickelte er zusammen mit Robert Cailliau das Internet-Transferprotokoll „HTTP“, sowie „HTML“ eine „Programmier-Sprache“, um Textseiten zu beschreiben und per Hyperlink zu verknüpfen.

Einige der oben erwähnten NeXT Computer von Steve Jobs schienen auch den Weg auf Berners Lees Schreibtisch gefunden zu haben. So lief der weltweit erste Web-Browser mit dem Namen „WorlWideWeb“ ebenso auf einer NeXT Maschine, wie auch der erste Webserver. Beide Programme wurden auf dem NeXTstep System entwickelt. Zunächst bestand das „Web“ nur aus einem Computer, auf dem Server und Browser liefen.

1991 stellte er das Projekt der Öffentlichkeit vor, Das Web war geboren. Die erste Website kann übrigens heute noch (bzw. wieder) aufgerufen werden:
http://info.cern.ch/hypertext/WWW/TheProject.html

Apfel vs. Apfel

Auch wenn es natürlich technisch etwas ungenau ist, Äpfel mit Äpfeln zu vergleichen, lasse ich mir den Spaß nicht nehmen meinen Classic Mac Baujahr 91 gegen das iPhone 5 antreten zu lassen.
Eines ist schon mal klar, das Apfel-Logo am Mac ist im Gegensatz zum Apfel am iPhone schön bunt. Das ist insofern paradox, als dass der Mac anders als das Telefon nur über ein Schwarzweißdisplay verfügt.

Apple_vs_Apple

Classic Mac vs. iPhone 5

Macintosh Classic HD iPhone 5 Differenz
Arbeitsspeicher 2 MB 1 GB 512 x größer
Prozessortakt ≈ 8 MHz ≈ 1 GHz 125 x schneller
Blidauflösung 512×342 Pixel 1136 × 640 Pixel

Apfelschorle

Auch wenn sich die Geister bis heute an der Firma Apple scheiden und zwischen Fans und Gegnern noch immer erbitterte Diskussionen geführt werden, ist eines unbestritten: Apple und vor allem Steve Jobs spielten eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des PCs, wie wir ihn heute kennen. Neue Bedienungskonzepte wurden zur Serienreife gebracht und gaben wichtige Impulse auf dem Weg zum „Multimedia Computer“ unserer Tage.

Jobs selbst kehrte Mitte der 90er wieder zu Apple zurück und entwickelte dort als nächstes den iMac. Natürlich auf Basis der NeXT Technologien.

Und mein kleiner Mac? Während ich meinen 64er, den Amiga und diverse „kompatible“ PCs und Laptops im Laufe der Zeit allesamt verkauft, oder entsorgt habe, hat die kleine Apfelkiste bis heute einen Platz auf meinem Schreibtisch. Ich brachte es nie übers Herz, sie weg zu geben.

« Teil 3 – PC | Teil 5 – Netze»

  Eine Antwort zu “Der lange Weg zum Blog #4”

  1. Sehr schön. Eine tolle Artikelreihe, die ich von dir gern als Teil von alpendeich gelesen hätte!

Kommentare sind derzeit nicht möglich.

Videos

Video-Galerien Hintergründe & Making-of

Fotos

kommentierte Aufnahmen Foto-Galerien

» KARTE

» BLOG