Liebster Award

 Veröffentlicht von am 09.11.2014
Nov 092014
 

Nun hat’s mich auch „erwischt“… DT5 Online hat diese Seiten mit dem Liebster Award gekürt. Diesen Zuwurf nehme ich gerne an und Danke Marcel für die Nominierung. 🙂

der Deal…

…ist einfach. Der Nominierte (in diesem Fall „cupofcoffee“) beantwortet 11 Fragen (das ist der Teil, der Arbeit bereitet) und „nominiert“ dann seinerseits 11 Blogger (in diesem Fall Gr@cey und Wera), die ihrerseits die Frageliste durchackern dürfen, usw..

Die Frage-Liste kann noch verändert werden, bevor sie weiter gereicht wird.

Also fix noch einen Becher Kaffee gekocht
und fröhlich in die Tasten gehauen
(nicht den Becher)…

die 11 Fragen


1. Warum hast Du angefangen, zu bloggen?
(keine Panik, die anderen Antworten sind kürzer, aber hier muss ich mal ausholen)

Am Anfang stand die pure Neugier, wie das Internet „funktioniert. 1997 fing ich an, auf dem spärlichen Webspace, der zu meinem T-Online Paket gehörte, meine ersten Schritte mit HTML zu machen. Als Programmierer faszinierte mich das neue Medium „Internet“ natürlich von Anfang an. Schnell fand ich online einige Gleichgesinnte und irgendwann 1998 ging dann auch meine erste eigene Domain online, die „shadowsphere„.

Damals nannte man Blogs noch „persönliche Homepage“ und sie waren ziemlich umständlich zu pflegen. Jede Seite wurde von Hand im HTML-Editor gestrickt und dann auf den Webserver hoch geladen. Ein eingebundenes Gästebuch war meist die einzige Möglichkeit, Lesern eine Gelegenheit zur Interaktion zu bieten. Trotzdem hatten wir viel Spaß auf dem neuen Spielplatz und es entstand eine lockere Community von Webmastern und Webmistresses.

Plattformen wie „Livejournal“ boten eine willkommene Ergänzung zur eigenen Homepage. Hier konnte man direkt Beiträge anderer Blogger kommentieren und Privatsphären-Einstellungen boten Gelegenheit auch private Inhalte mit einem vertrauenswürdigen Nutzerkreis zu teilen. Die Interaktion mit anderen Bloggern war dann auch der Antrieb für mich, beim Bloggen zu bleiben.

Die Abwanderung meiner damaligen „Community“ zu Facebook läutete das Ende dieser Ära der privaten Homepages ein. Die neue Plattform war in jeder Beziehung viel schneller, als unsere privaten Seiten, die nach und nach still und leise offline gingen.

Eine Diskussion bei einem Forentreffen im Miniatur Wunderland 2012 weckte in mir die Idee, wieder auf einer „eigenen“ Seite zu schreiben. Bei meiner Teilnahme an Foren und den Sozialen Netzwerken vermisste ich immer mehr die Möglichkeit, Bilder und Texte in einem brauchbaren Format und mit einer stärkeren Nachhaltigkeit in Diskussionen einzubringen. So entstand innerhalb weniger Monate „cupofcoffee“ zunächst bei Blogger und dann sehr schnell als eigenes WP-System gewissermaßen als mein verlängerter Arm im Web.

2. Wieso hast Du dich für Dein Thema entschieden?

Eigentlich ist es umgekehrt, die Themen entscheiden, dass sie in den  Blog wollen… Viele Beiträge sind angeregt aus Diskussionen auf anderen Plattformen.

Da ich gerne mit der Kamera unterwegs bin, räume ich Bildern relativ viel Platz auf der Seite ein und recherchiere im Vorfeld der Veröffentlichung auch gerne etwas intensiver zur Umgebung in der das Bild entstand und zu den geschichtlichen Hintergründen.
Um mich nicht völlig zu verzetteln, habe ich den thematischen Radius derzeit weitestgehend auf „Hamburg“ begrenzt.

Als großer Fan des Miniatur Wunderlandes und aktiver Forumane blogge ich regelmäßig zu diesem Thema. Das liegt vor allem an der großartigen Community, die rund um das MiWuLa entstanden ist. Außerdem finde ich es einfach klasse, so einen Ort vor der Haustür zu haben.

3. Hast Du Vorbilder fürs Bloggen?

Ja, die stehen in meiner Blogroll. Im Ernst betrachte ich am ehesten meine Mitblogger von damals und heute als Vorbilder. Vorbilder in dem Sinne, dass mich diese Seiten inspirieren und mir Ideen zu Blog-Themen und zur Entwicklung von „cupofcoffee“ liefern.

4. Wie wichtig ist Dir dein Blog?

Bloggen ist für mich vor allem Entspannung. Da ich beruflich von früh bis spät am Rechner arbeite, sehe ich zu, dass „cupofcoffee“ eine stressfreie Sache bleibt. Wenn ich ein schönes Thema habe, das gebloggt werden will, dann setze ich mich an den Bildschirm.
Es gibt viele Dinge (und Menschen), die für mich wichtiger sind, als der Blog. Wichtig sind mir allerdings die Menschen, die hier lesen und zu denen im Laufe der Zeit (auch) über diesen Weg persönliche Beziehungen entstanden sind. Ich möchte sie nicht missen.

5. Wolltest du schon einmal aufhören?

Das habe ich bereits einmal getan. Zwischen „shadowsphere“ und „cupofcoffee“ liegen immerhin gute 9 Jahre Pause. Wenn man die Aktivitäten auf „LiveJournal“ noch als Bloggen bezeichnet sind es noch immer 6 Jahre.
Dahinter stand kein fester Entschluss, sondern eher ein Prozess, der der Entwicklung der sozialen Medien geschuldet ist. Wie bei vielen meiner Mitblogger haben Facebook und andere Plattformen in dieser Zeit meine Internet Aktivitäten bestimmt.

6. Wann schreibst Du am liebsten?

Da gibt es keine feste Regel. Ich schreibe, wenn ich ein Thema habe, das gebloggt werden will und ich Zeit und Muße finde. Da „cupofcoffee“ ein reines Spaßprojekt ist, vermeide ich Termindruck so gut es geht. Alles andere würde mir die Lust am Bloggen vermutlich ziemlich schnell nehmen.

7. Auf welchen Blogs treibst du dich regelmäßig herum?
(jetzt wird es endlich interessant)

Es ist kein Geheimnis, dass ich ein großer Fan von „Hamburgs Brücken“ bin. Die Seite steuere ich fast täglich an, um die neuste Brücke zu sichten. Sabines Projekt hat mich von Anfang an fasziniert und ich durfte selbst auch schon ein paar Beiträge dort veröffentlichen.

Von meinen Webmastern der ersten Stunde sind derzeit leider nur noch Gr@cey (mit einem Blog) und Alex (mit einer Foto-Site) online. Bei beiden schaue ich regelmäßig vorbei.

Auf DT5 Online von Marcel, der mich netterweise mit diesem Award bedacht hat, bin ich regelmäßig unterwegs, seit die Hochbahn begonnen hat, den DT5 zu beschaffen. Er hat seine Seite im Laufe der Zeit zu einem beeindruckenden und stets aktuellem Portal zu Themen rund um den Hamburger ÖPNV ausgebaut.

Bei Knightlyart habe ich irgendwann festgestellt, dass sie nicht nur viel in „meiner“ Gegend unterwegs ist, sondern fast um die Ecke wohnt. Sie schreibt immer wieder äußerst lesenswerte Artikel über Hamburg und hat ein gutes Händchen mit der Kamera.

Ebenfalls gerne und regelmäßig schaue ich bei Moodway vorbei. Neben atemberaubenden Fotos findet man bei Jörn auch immer wieder Texte, die wahlweise zum Grinsen, oder Nachdenken anregen.

Für das Feuilleton in meiner Leseliste zeichnet sich kultur und kunst verantwortlich. Dass die Autorin selbst intensiv in der Museumslandschaft arbeitet, versteht man recht schnell, wenn man die fundierten Artikel zum laufenden Kulturbetrieb liest.

Zwischen den Küsten und Hamburg bloggt MeerART zu allen maritimen Themen. Eine Seite, die das Meer wunderschön thematisisert.

Hehe – und dann wäre da natürlich noch Gerrits Tagebuch. Den Bauherren des BER sollte man diesen Blog als Pflichtlektüre vorsetzen. Gebloggt wird diese Seite allerdings weniger von Gerrit, sondern eher von Stephan und seinem kreativen Web-Team.

8. Welchen Prominenten würdest Du gerne mal auf einen Kaffee einladen?

Ich habe es leider noch nicht mal geschafft, endlich Knightlyart den versprochenen Kaffee auszugeben (*schäm*). Und bei Jörn habe ich auch noch ein paar Liter dieses Getränks gut 😉
Von daher ist an Kaffeekränzchen mit irgendwelchen Promis derzeit überhaupt nicht zu denken, erst ist die Blogroll dran…

9. An welchen Ort würdest Du gerne einmal reisen und warum?

Oh, diese Liste würde hier den Rahmen sprengen.
In 80 Tagen um die Welt wäre sicher ein guter Kompromiss.

10. Wohin soll es mit Deinem Blog noch gehen bzw. was möchtest Du (noch) erreichen?

Es gibt noch viele Themen, über die ich schreiben möchte. Da das ganze jedoch ein Spaßprojekt bleiben soll, verzichte ich bei „cupofcoffee“ auf konkrete Zielsetzungen.
Was mir allerdings sehr wichtig ist, sind die Menschen, die hinter den Blogs stehen. Ich hoffe, viele der engagierten Blogger, die das Web mit lesenswerten Inhalten bereichern und mitgestalten, persönlich kennen zu lernen.

11. Wenn Du drei Wünsche frei hättest, welche hättest Du?

Hm, da fällt mir spontan nur Roger Waters ein: Drei reichen nicht…

I wish they all were happy on the Lebanon
Wish somebody’d help me write this song
I wish when I was young
My old man had not been gone
Genie said consider it done
There’s something in the air
And you don’t know what it is
You see someone through a window
Who you’ve just learned to miss
And the road leads on to glory but
You’ve used up your last wish
Your last wish
And you want her to come home
Genie said I’m sorry
But that’s the way it goes
Where the hell’s lamp sucker
It’s time for me to go
Bye

noch eine Frage…

…bleibt zu klären. An wen gebe ich dieses Award-Dings denn nun weiter? Da ich weiß, dass ein Teil meiner Blogroll Kettenbriefen eher ablehnend gegenüber steht und ein anderer Teil bereits in der Vergangenheit diesen Award bekommen hat, beschränke ich meine Wahl auf zwei Blogger aus meiner Leseliste:

Gr@cey, meine „Mittbloggerin“ der ersten Stunde

uuuund

Wera von Kultur und Kunst

nominiere ich hiermit für den „Liebster Award“. Ich hoffe, ihr nehmt die Wahl an. Wie Marcel ja an andere Stelle schon schrieb, muss man sich zumindest keine Eiswürfel auf den Latz kippen. 😉

Die Fragen habe ich ein wenig verändert, sie lauten nun wie folgt:

  1. Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
  2. Wieso hast Du dich für Dein Thema entschieden?
  3. Hast Du Vorbilder fürs Bloggen?
  4. Wie wichtig ist Dir dein Blog?
  5. Wolltest du schon einmal aufhören?
  6. Wann schreibst Du am liebsten?
  7. Auf welchen Blogs treibst du dich regelmäßig herum?
  8. Welchen Prominenten würdest Du gerne mal Interviewen?
  9. An welchen Ort würdest Du gerne einmal reisen und warum?
  10. Wohin soll es mit Deinem Blog noch gehen bzw. was möchtest Du (noch) erreichen?
  11. Wenn Du drei Wünsche frei hättest, welche hättest Du?

Vielen Dank an Marcel von DT5 Online für die Verleihung, des Awards!!!

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  Eine Antwort zu “Liebster Award”

  1. Aber hallo – da sieht man es mal wieder: Es trifft fast immer den bzw. die Richtigen!
    Herzlichen Glückwunsch und jetzt bitte nicht nachlassen … 🙂

    Liebe Grüße aus Darmstadt
    Alf

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