MiWuLa Mai 2013

Baubeginn im Italien-Abschnitt, Eröffnung des IGS – Miniaturgartens und neue Werkstätten mit Einblick – es wird mal wieder Zeit für eine Tour durchs Wunderland.

Drama in den Schweizer Alpen!

Beginnen wir den Nachmittag mit dem obligatorischen Besuch bei der Schokoladenfabrik.
Hier wird immer fleißig Nachschub angeliefert…

Trotz Schokolade: An den Bergen und Schluchten kann man sich einfach nicht satt sehen.

Einsatz in schwindelnder Höhe. Retter seilen sich ab, um einen Verletzten zu bergen.

Da wird einem auch im Modell schwindelig. Drahtseilakt über tosenden Gebirgsbächen.

Verletzter im Korb. Eine der Rettungsszenen, die zum 100jährigen Bestehen der DLRG im Wunderland installiert wurden.

Ansonsten wird in der Schweiz fleißig geschafft, wie hier im Zementwerk,…

… oder beim Schildvortrieb auf der Tunnelbaustelle.

Ein Stückchen weiter an der Anlagenkante ahnen diese Höhlenbewohner noch nichts von den Tunnelplänen.

Atemberaubender Blick vom Balkon mitten ins Alpental.

Der Bahnhof von Brichur mit Normal- und Schmalspurgleisen.

Auf dem Bahnhofsvorplatz hält die Schmalspurbahn

Gegenüber leuchten die Terminals des Airport Knuffingen, den wir dieses mal nur kurz besuchen.

Auf dem Rollfeld läuft alles nach Plan. Hier parkt heute auch der A320 der „Ärzte ohne Grenzen“.

IGS Garten No 81

Machen wir einen Garten für die „Internationalen Gartenausstellung Hamburg“. Das war natürlich eine Steilvorlage für die Wunderländer Modellbauer… Und sie haben sich dabei wieder mal selbst übertroffen. Gestemmt haben sie diese Aufgabe angesichts der vielen anderen Baustellen mit tatkräftiger Unterstützung fleißiger Freiwilliger.
-> Projekt: Blumen für die IGS – Hilffffeee!

80 Gärten sind nicht genug! Morgendämmerung am 81. IGS-Garten am Wunderländer Nordsee-Bahnhof.

Die Anreise erfolgt wie beim großen Vorbild mit der S-Bahn, oder im Rudel per Charterbus.

Das Gelände liegt direkt am Bahnhof, ist also gut zu erreichen.

Noch vor ein paar Wochen sah es hier ganz anders aus. Auf dem Gelände stand bisher der alte Wunderländer Flugplatz, der mit Eröffnung des „Airport Knuffingen“ endgültig seine Daseinsberechtigung verloren hatte.

Nun blüht an dieser Stelle ein riesiges, farbenfrohes Blumenmeer.

„Der 81. Garten wird im Wunderland gebaut! Dafür benötigen wir so ca. 150.000 – 200.000 Blumen!!!“ – Viele tapfere Forumanen haben fleißig geklebt.

Die Modellbau Abteilung hat sich ausgetobt. Blumenbeete und -skulpturen, echte Gartenutensilien und jede Menge Miniaturbesucher bevölkern den Garten.

Das Motto lautet „Gärtnern“… So windet sich ein aufgetrennter Gartenschlauch als Bach neben „echten“ Blumentöpfen und riesigen Stiefelabdrücken des imaginären Gärtners.

Wie üblich wurde wieder bis ins letzte Detail gearbeitet: Winzige Besucher überqueren auf Planken einen Steingarten.

Eine Szene, die man auch beim Original in Wilhelmsburg erleben kann…

An drolligen Szenen und versteckten Gags wurde im Schaugarten natürlich auch nicht gespart.

Die Lage ist angespannt: Eine Horde Gärtner schippt angestrengt Mutanten-Maulwurfshügel vom Rasen.

Beim Schnitzen des Zwiebel-Imbiss war wohl eine Schutzbrille nötig. Auch der Indoor-Kletterpark in der Outdoor-Gießkanne ist famos.

Ich Makro – Du Weitwinkel. Von der Anlagenkante wird zurückgefilmt!

Und wenn nachts der Park in Wilhelmsburg abgeschlossen wird, wird’s in Garten 81 erst so richtig gemütlich.

Diverse Lämpchen und illuminierte Pflanzgefäße verwandeln den Park in ein Lichterspektakel.

Gartenidylle unter bunten Lampions.

Lauschiges Plätzchen unter knuffigen Bäumen. Ein Wunder, dass diese Bank noch frei ist.

Regenfreie Zone. Der 81te IGS-Garten ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Gleiches gilt übrigens auch für die anderen 80 Gärten…

Die Diva der Nordostsee

2,20 Meter lang, 45 Zentimeter hoch, 7 Zentimeter Tiefgang.
Nebenan in Skandinavien-Becken liegt Schiff Nr. 13 am Kai, die „AIDAblu“.

Das Schiff der Sphinx-Klasse ist im Original 253 Meter lang und immer wieder mal in Hamburg zu Gast.

Blick auf das Sonnendeck mit Pool-Landschaft.

Auch dieses Modell besticht durch hohe Detailtreue.

Langsam und vorsichtig legt der Kreuzfahrer ab. Auch im Modell ein anspruchsvolles Manöver.

Die „Blu“ hat den größten Kussmund der AIDA-Flotte, im Original ist er 21 Meter breit.

Das Wenden im Skandinavien-Becken ist mit einem 2,20 Meter langen Boot ebenfalls nicht ganz trivial.

Die Arbeiter auf der Bergvik-Werft, juckt das wenig, sie gehen ihrer Arbeit nach.

Geschafft! – Die „AIDAblu“ hat gedreht und schippert auf die offene See hinaus.

Majestätisch kreuzt sie unter der Storebelt-Brücke.

Zum Abschied zeigt sie noch einmal die volle Breitseite…

…bevor sie hinter der Norwegischen Küste in Richtung Schattenhafen verschwindet.

Italien Baustelle

Das nächste Ziel des Tages ist die neue Großbaustelle im Wunderland.
Nach vier Jahren Pause fiel am 9. Mai der Startschuss für den Italien-Abschnitt.

Der Anlagentisch steht und ist erst einmal mit Mobilees geschmückt, die collagenartig einen Vorgeschmack auf die entstehende Landschaft wecken.

Freuen wir uns auf den venezianischen Karneval,…

…Sonnenbrände an der Amalfiküste,…

…Historische Stätten auf Lavaböden…

…und vor allem auf ca. 1200 Meter Gleise, zum Beispiel im „Roma Termini“.

Die 1:1 Pläne liegen auf den Anlagentischen und lassen nun erstmals Steckenverläufe, geschwungene Brücken und große Bahnhöfe erahnen.

Auch diese 3D-Modelle sind dort zu sehen. Schön sieht man hier verschiedene Skalierungen des Petersdoms, mit denen vermutlich der optimale Maßstab geprüft wurde.

Von Pompeji, über Venedig bis nach Umbrien schwingt sich ein Teil Italiens elegant um das Tessin. Der thematische Übergang von der Schweiz nach Italien ist anscheinend gut durchdacht.

Statistik

Auf dem Weg zur nächsten Baustelle stolpern wir an diesem riesigen Wandmonitor vorbei. Ein gefundenes Fressen für Statistik-Fans…

Aus welchen Ecken der Galaxie die „unbekannten“ Besucher kommen, will uns aber auch das MiWuLa nicht verraten.

Blick in die Werkstatt

„Wir bauen, Sie schauen.“ – Die neuen Werkstätten laden zum Blick über die Schulter ein.

Eine Aufforderung, der wir gerne nachkommen. Die nagelneuen Werkstätten im dritten Boden machen einen tollen Eindruck.

Hier finden wir vermisste Windräder,…

…die alte „Wilde Maus“ in recht guter Verfassung, uuuund…

Die Kehrwiederspitze! Am Ende des Kaiserkais, eingerahmt von Sandtor- und Grasbrookhafen entsteht hier ein Ensemble der optimalen maßstäblichen Kompromisse.

Treppen führen vom Warft-Niveau hinab zur Promenade. Plattenwege und die Mosaike an der Mauer sind so dicht am Vorbild, dass einem kurz mal der Atem stockt.

Die Krönung der Hafencity wird das Modell der Elbphilharmonie.

Die Krone selbst sitzt noch ein wenig schief. Der Bau des geschwungenen Daches war auch im Modell kniffliger, als gedacht.

Elphi mit Vorplatz. Schon jetzt wird sichtbar: Da wird mal wieder Modellbau vom Allerfeinsten gemacht.

Klamauk auf dem Dach von Kaispeicher A. Draußen auf der “ offiziellen“ Elphi- Baustelle geht es weiterhin drunter und drüber…

 

weitere Baustellen

Eine andere Baustelle nähert sich langsam dem Ende. Im Februar war das Gleisfeld noch recht nackig.

Mittlerweile sind die Hochbahnwerker schon mal eingezogen, nur an Strom mangelt es derzeit noch.

Von hier aus fällt der Blick auf eine weitere Baustelle.

Bis vor kurzem stand hier noch ein bekannter deutscher Comedian auf der Bühne.

In Zukunft soll eine noch zu bauende Eventhalle für ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sorgen. Na prima!

Zu guter letzt noch ein Blick auf eine fertig gestellte Baustelle: Die Modellbahn in der Kinderspielecke ist wieder zugänglich und wurde von uns erfolgreich bespielt.

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