Wider den Backstein

 Veröffentlicht von am 23.04.2015
Apr 232015
 

„Zeitgemäße Architektur“ ist ein Schlagwort, über dass sich wunderbar streiten lässt. In Hamburg findet man viele Bauwerke, die den Anspruch erheben, auf die eine, oder andere Art „modern“ zu sein, doch wie sieht wirklich modernes Gebäudedesign aus?
Auf einer virtuellen Tour quer durch die Stadt folgen wir der Spur eines hanseatischen Gestalters, der mit seinen markanten Gebäuden aus Glas und Stahl Antworten auf diese Frage liefert und dabei Akzente setzt.

 

Stadt-Gestalter

 

Fritz Schumacher, Martin Haller, Emil Meerwein, Bernhard Hanssen – die Liste der Architekten und Ingenieure, welche Hamburgs Erscheinungsbild im 19. und 20. Jahrhundert gestaltet haben, ist lang. Unzählige markante Gebäude und Brücken und ganze Quartiere prägen die urbane Landschaft Hamburgs.  Von der Speicherstadt Meyers über die Jarrestadt Schumachers und das Kontorhausviertel bis hin zu den standardisierten Fertiggebäuden, mit denen Paul Seitz Generationen von Hamburgern eine Schulzeit in Kreuz- und Wabenbauten bescherte, existieren unzählige Beispiele, die ihre Epoche typisch widerspiegeln.

Doch gibt es heute auch noch Gestalter, die es schaffen, dem Erscheinungsbild der Stadt neue Impulse zu verleihen und die imstande sind, es erkennbar zu prägen, wie die Bauherren der vergangen Jahrhunderte? Schaut man sich die aktuellen Baugebiete an den Elbufern an, so fällt die Antwort teils hoffnungsvoll, oft aber auch recht ernüchternd aus. Gerade abseits von den ganz großen „Leuchtturm-Projekten“ dominiert eine eher kleinteilige Architektur. Außerdem fühlt man sich in Hamburg traditionell dem Backstein verbunden. Viele Entwürfe dieser Tage versuchen, das alte Material mit „modernen“ Formen zu verbinden und nicht immer gelingt das.

Einer, der dem Backstein weitgehend entsagt und ihm unkonventionelle Bauwerke aus Glas und Stahl entgegenstellt, ist der Architekt Hadi Teherani. Mit dem Architekturbüro Bothe, Richter ,Teherani (BRT) hat er seit den 90er Jahren an vielen Orten in Hamburg futuristisches und wegweisendes Gebäudedesign etabliert, das auch einer näheren Betrachtung stand hält.

Machen wir also eine kleine ein Tour quer durch Hamburg, um einige seiner Bauwerke zu besichtigen. Backstein bekommen wir dabei auch zu sehen, allerdings meist spiegelverkehrt…

Los geht´s in Hammerbrook.

 

Berliner Bogen

 

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Das erste Gebäude unserer virtuellen Tour befindet sich am nördlichen Ende des Heidenkampswegs und ist vom Bahnhof „Berliner Tor“ zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen. Der riesige parabelförmige Glasbogen ist mit seinen 70 m Spannweite und 36 m Höhe nicht zu übersehen.

2001 wurde das Bürogebäude direkt über dem dem nördlichen Ende des „Hochwasserbasins“, der Verbindung zum ehemaligen Nordkanal fertiggestellt. Seitdem steht Haus Nr. 1 am Ankelmannsplatz wie ein futuristischer Gegenentwurf zur gewerblichen Einöde Hammerbrooks.

Architektonisch beeindruckt das Haus vor allem durch die riesigen geschwungenen Glasflächen, welche Umgebung und Himmel vielfältig reflektieren. Die Baumbestände in den Innenhöfen unter der Glashülle lassen den Eindruck eines übergroßen Gewächshauses anklingen. Klimahaus ist eine bessere Bezeichnung, denn tatsächlich spielen die großen, bepflanzten Innenräume eine wichtige Rolle für das Gebäudeklima. Design und Funktion verschmelzen zu funktionaler Einheit.

Aus technischer Sicht unterstützen die sechs großen „Lufträume“ die natürliche Belüftung der Büros. Die Glashülle übernimmt die Aufgabe eines Schallschutzes, der die Außengeräusche aussperrt. Gleichzeitig sorgen die „Wintergärten“ für eine angenehme Atmosphäre für die Menschen, die täglich im Gebäude ein und aus gehen.

Ein interessantes Detail sind schmale Metallschienen auf dem Vorplatz und im Park, die die Statik des Tragwerks an den Flanken des Gebäudes fortzuführen scheinen.

 

Doppel X

 

Nur einen Steinwurf vom „Berliner Bogen“ entfernt steht direkt am Mittelkanal ein weiteres Gebäude, welches ganz ähnlich aufgebaut ist. 73 m lang und 37 m breit ist der Quader des „Doppel X“ Bürohauses aus dem Jahr 1999 an der Ecke Heidenkampsweg / Wendenstraße.

Nach der Zerstörung des alten Hammerbrooks im zweiten Weltkrieg, wurde das Gebiet rund um den Heidenkampsweg Jahrzehnte lang als Fläche für Kleingewerbe und Büros vorgehalten. Grünanlagen gibt es für Hamburger Verhältnisse nur wenige. Zwischen Autoplätzen, Werkstätten und kleinen Bürohäusern sind es im Wesentlichen die alten Kanäle und Brücken, die der Gegend ein Gesicht verleihen.

In den 1990er Jahren begannen die Stadtentwickler, rund um den Heidenkampsweg als Pendant zur „City Nord“ die Bürostadt „City Süd“ zu formen. Entlang der breiten Durchfahrtsstraße entstanden Bürohäuser, die mit ihren Backstein- und Klinkerfassaden teils einen eher provinziellen Charme versprühen. In diesem Umfeld moderne Architektur etablieren zu wollen, ist ein spannendes Unterfangen.

Das „Doppel X“ begegnet dieser Umgebung mit einem Trick. Nähert man sich dem gläsernen Quader in einem flachen Winkel, entfalten die großen glatten Flächen schnell ihre volle Wirkung. Beabsichtigt, oder nicht? Wie überdimensionale Spiegel reflektieren sie das Gesicht Hammerbrooks in all seinen Facetten. Vom glitzernden Wasser des Mittelkanals, über die roten Backsteinfassaden des Heidenkampsweg bis zur tristen Funktionalität der Wendenstraße hält das Gebäude der Umgebung den Spiegel vor.

Gleichzeitig gewähren die Glasflächen einen Blick auf die inneren Werte des Gebäudes. Die eigentlichen Büroräume sind in Form zweier Gebäudeteile mit x-förmigem Grundriss innerhalb des gläsernen Quaders angeordnet. Dadurch entstehen Innenhöfe, die als aufwendig bepflanzte Wintergärten dem Gebäudeklima und der inneren Atmosphäre dienen. Zwischen den Etagen sind auf unterschiedlichen Ebenen weitere Gartenbereiche angelegt. Abgesehen von der gegensätzlichen Formgebung ähnelt das „Doppel X“ dem „Berliner Bogen“ konzeptionell also sehr. Gemeinsam bilden sie ein spannendes Ensemble in einer sonst eher tristen Umgebung.

 

Deichtor Center

 

Wir verlassen Hammerbrook und machen uns auf den Weg in die mondäne Hafencity. Auf dem Weg dorthin treffen wir am Deichtorplatz auf ein weiteres Bauwerk von BRT. Das ebenfalls um die Jahrtausendwende erbaute „Deichtor Center“ ist wie die Gebäude am Heidenkampsweg als „Klimahaus“ mit offenen Innenräumen und großen Wintergärten gestaltet.

Nach dem Bogen und dem Quader finden wir an der Schnittstelle zwischen Altstadt und Hafencity ein Haus mit dreieckigem Grundriss und z-förmiger Innenstruktur. Die äußere Form lehnt sich an das benachbarte Chilehaus an. Tatsächlich ergibt sich bei Betrachtung der lang gezogenen Gebäudespitzen trotz der modernen Materialien eine verblüffende Analogie zum alten Kontorhaus. An dieser Stelle schlägt das Gebäude einen Bogen zwischen der historischen Bebauung des Kontorhausviertels und den Neubauten Hafencity.

 

Van-Carrier

 

Wir passieren die Oberbaumbrücke und die Speicherstadt und gelangen zum Sandtorhafen mitten in der Hafencity. In einem legendären Interview im Jahr 2008 benutze Teherani für die Architektur des neuen Stadtteils den Begriff „Würfelhusten“ und brachte damit seinen Unmut über die fehlende architektonische Einheit des neu entstehenden Stadtteils zum Ausdruck.

Tatsächlich wird in der Hafencity eher klein-klein gebaut. Die Flächen am Sandtorhafen wurden parzelliert und an Investoren vergeben, die dort im Rahmen relativ weniger Vorgaben individuelle Projekte realisieren. So entstand hier in den vergangenen Jahren ein bunt zusammengewürfelter Mix aus Einzelgebäuden, die selten miteinander korrespondieren und auch mit der benachbarten Speicherstadt nur teilweise in Beziehung treten.

Dabei ist gerade der historische Speicherhauskomplex in der Nachbarschaft ein Beispiel für durchgängige Gestaltung. Als die Gebäude in den 1880er Jahren entstanden, lag die Gesamt-Planung in den Händen von Franz Andreas Meyer, der es fertig brachte, trotz einer Vielzahl beteiligter Architekten ein durchgängiges und schlüssiges Gesamtbild zu schaffen.
Ein solch strenge Ordnung fehlt augenscheinlich in der Hafencity. Hier hat man, wenn man genauer hinschaut, eher das Gefühl, sich in einer gigantischen Bauausstellung zu bewegen. Im Grunde genommen sehen wir eine hochpreisige Version Hammerbrooks.

BRT selbst sind am Sandtorhafen mit zwei Bauwerken vertreten. Dem „home4“ am Kaiserkai und der Europazentrale von „China Shipping“ am Sandtorkai, welche ich hier vorstelle.

Das Gebäude steht wie die gesamte Häuserreihe am Sandtorkai auf flutsicheren „Warftsockeln“ aus Beton. Es besteht aus schlanken, teils versetzt gestapelten Geschossen mit dunkler Glasfassade, die von einer massiven Stahlkonstruktion aus markanten I-Profilen flankiert werden.
Das Bürohaus spielt mit den Elementen der modernen Hafenwelt. Während der gläserne Körper an die großen Containerstapel an den Kais erinnert, ist das Stahlskelett von Van-Carriern inspiriert, jenen hochbeinigen Hubwagen, die an den modernen Terminals Tag und Nacht ihre Arbeit verrichten.

Den Bezug zur benachbarten Speicherstadt stellt das Bauwerk durch die rote Farbgebung des Trägerwerks her. Den omnipräsenten Backstein der alten Speicher spiegelt die gläserne Haut des Gebäudes vielfach wider. Typisch sind auch bei diesem Haus die klaren Linien, die knappen Gestaltungselemente und der Verzicht auf unnötigen Zierrat. Es ist fast schade, dass das Gebäude am Kai ein Einzelstück ist. Die Bauweise böte durchaus die Möglichkeit, ein spannendes Ensemble verschiedener Varianten zu realisieren.

 

Tanzende Türme

 

Das bekannteste Teherani-Gebäude in Hamburg steht seit 2012 auf St. Pauli. Am Eingang zur Reeperbahn recken sich die „Tanzenden Türme“ 75 und 85 m in die Höhe. Obwohl die Türme weniger hoch sind, als der Berliner Bogen lang ist, erregten sie an diesem prominenten Standort deutlich mehr Aufmerksamkeit, als das gewaltige Glashaus in Hammerbrook, denn sie sind weithin sichtbar und prägen das Stadtbild.

Prägend ist dabei vor allem die Form der Türme. Statt sich anständig, geradeaus in die Höhe zu erheben, wie Hochhäuser dies in den meisten Fällen tun, wachsen die Gebäude zunächst schräg aufeinander zu und knicken irgendwo auf halber Höhe ein, um sich himmelwärts wieder voneinander zu entfernen. So bilden sie ein großes X, das laut Architekt an ein tanzendes Paar erinnern soll.

Meiner Meinung nach parodieren die beiden einknickenden Türme dezent den strengen Gigantismus „moderner“ Bürotürme. Ob das Absicht war, oder nicht, ist nicht überliefert. Mir gefällt der Gedanke jedenfalls.

Auch das Thema „Spiegelung“ finden wir hier wieder. Zum Gebäudekomplex an der Reeperbahn Nr. 1 gehört neben den Türmen noch ein weiteres Haus, das „Onyx“, das eine „klassische“ Teherani Glasfassade besitzt und dem x-beinigen Hochhaus selbst den Spiegel vorhält.

 

Dockland

 

Neben den „Tanzenden Türmen“ ist das „Dockland“ am Altonaer Hafen vermutlich das bekannteste Bauwerk, das Teherani in der Hansestadt geschaffen hat. Ende 2005 wurde das Gebäude auf einer künstlichen Landzunge am Leitdamm fertig gestellt.

Als großes Parallelogramm lehnt sich das „Dockland“ an stilisierte Rumpfformen von Yachten und Kreuzfahrtschiffen an. Holzbeplankte Aufgänge führen hinauf zur Dachterrasse, die einem Schiffsdeck gleicht. Von hier aus hat man einen phantastischen Blick auf Elbe, Altonaer Hafen und die großen Containerterminals im Süden und Westen. Mit den Brückenhäusern der passierenden Schiffe befindet man sich auf Augenhöhe.

Auch dieses Gebäude zeichnet sich durch klare Konturen und Gestaltungselemente aus. Der breite Rahmen nimmt das Weiß Schiffsrümpfe auf. Die großen Glasflächen sorgen nicht nur für viel Tageslicht im Gebäude, sondern spiegeln Fluss, Hafen und Himmel aus vielen Perspektiven wider.

 

Neumühlen 19

 

Ein paar hundert Meter weiter westlich reihen sich an der Kaikante vier moderne Bürobauten aneinander. Sie wurden Anfang des 21. Jahrhunderts errichtet und haben alle einen fast identischen u-förmigen Grundriss mit eckigen Kanten. Nur das Gebäude der Rickmers Reederei, ganz im Westen gelegen, tanzt da etwas aus der Reihe. Es besitzt im Gegensatz zu den anderen drei Häusern an den Innenseiten abgerundete Kanten. Auffällig ist auch die große durchgängige Glasfassade, die nur sehr dezent durch schwarze Zierleisten unterbrochen wird.

Finde ich auf meinen Fototouren ein interessantes Bauwerk, so recherchiere ich i.d.R. anschließend im Web nach dem Baujahr und dem Architekten. Ich war nicht sonderlich überrascht, zu erfahren, wer dieses Haus entworfen hat. Da ich bei spannenden Gebäuden in Hamburg immer wieder regelmäßig auf das Architekturbüro BRT Architekten treffe, war es an der Zeit, einmal ein paar Zeilen dazu zu bloggen.

 

Fazit

 

Viele weitere Bauwerke in den unterschiedlichsten Stadtteilen tragen die Handschrift von BRT und besonders von Hadi Teherani. Ob nun die Europa Passage, die die Parabeln des Berliner Bogens in schlankerer Form wieder auf nimmt, oder das Bürohaus „Hamburger Welle“, das wie eine große stählerne 9 an der Wartenau liegt, die Gebäude ziehen den Blick auf sich.

Alle zeichnen sich durch klare Strukturen aus, die Funktion und Design zu einem Ganzen werden lassen. Auf unnötiges „Gedöns“ verzichtet der Gestalter. Diese Philosophie setzt sich im Inneren der Gebäude fort. Große Freiräume, oft mit Innengärten kombiniert, sorgen in den Gebäuden auch im übertragenen Sinne für Luft zum atmen. Bis hin zu Lampen und Bodenbelägen versucht Teherani ein durchgängiges Design zu etablieren.
Als Designer entwirft er nicht nur Gebäude, sondern auch Inneneinrichtungen und Alltagsgegenstände. Selbst ein E-Bike hat er inzwischen schon gestaltet.

Über moderne Architektur lässt sich trefflich streiten. Doch es lohnt sich, nicht alles in einen Topf zu werfen, sondern die Gebäude eines Architekten einmal gezielt zu betrachten. In Hamburg lädt die Vielzahl der Werke von Teherani besonders dazu ein, ihm eine solche Architektur-Tour zu widmen.

Für Fans aktueller Architektur und für Fotografen bieten die Objekte spannende Perspektiven, die die Handschrift eines ganz besonderen Gestalters in ihrer ganzen Bandbreite erlebbar macht.

 

weiterführende Links

Ein lesenswerter Blog Beitrag zum Berliner Bogen bei „Fahrradtour Hamburg“

Ein Bürohaus scheint über dem Wasser zu schweben

Artikel zu Teherani auf Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Hadi_Teherani

  9 Antworten zu “Wider den Backstein”

  1. Moin Sascha!
    Was für phänomenale Fotos!
    Eigentlich stehe ich den „neuen“ Bauwerken immer zwiegespalten gegenüber. Ich kann mit den Gebäuden nicht wirklich warm werden, aber deine Perspektive auf die Gebäude haben mich sehr neugierig gemacht.
    Einfach mal die Blickrichtung ändern und schon finde ich die Häuser toll.
    Demnächst gehe ich auf Fotosafari durch dich inspiriert, danke dafür!
    Beste Grüße,
    Kirsten

    • Hallo Kirsten,

      danke für Deine Worte.
      Ich finde, es lohnt sich wirklich, die Gebäude mal einzeln zu betrachten. Heute wird ja alles „Moderne“ gerne in einen großen Topf geworfen und generalisiert bewertet. Mir geht es als Blogger aber vor allem darum, den Blick auf die Dinge, die uns umgeben zu schärfen, deshalb auch die ungewöhnlichen Perspektiven. Es sind ja oft die Details, die interessant sind.

      LG Sascha

  2. Hallo Sascha,

    auch ich habe manchmal Probleme mit den glatten und kalten Glasfassaden. Dennoch bin ich immer wieder fasziniert. Gerade die Spiegelungen von Himmel, Wasser und Umgebung machen diese Gebäude interessant. Aber kann man darin auch wirklich gut arbeiten? Das Doppel X steht nun schon so lange leer, dass man ins Grübeln kommt, warum es so schwer ist hierfür neue Mieter zu gewinnen. Ich gestehe: mein Herz schlägt für Backstein. 😉

    LG Sibylle

    • Hallo Sibylle,

      bei den Recherchen zu diesem Post habe ich zum „Doppel X Haus“ gelesen, dass es umgebaut werden soll. Es war als Gebäude für eine große Versicherung konzipiert und ist deshalb wohl schwer in kleinen Büro-Einheiten zu vermieten. Das soll lt. einem Artikel in der „Welt“ geändert werden. Ob das noch aktuell ist, kann ich allerdings nicht sagen.

      Den Hamburger Backstein und Klinker mag ich natürlich auch, besonders die Speicherstadt und die Kontorhäuser sind ja architektonische Meisterwerke, die einfach zu Hamburg gehören. Schrecklich finde ich nur die Neubauten, die halbherzig verklinkert sind und weder historisch, noch modern wirken, sondern einfach provinziell. Da gibt es besonders am Heidenkampsweg einige. Auch in der Hafencity stehen leider ein paar solcher Exemplare.

      LG Sascha

      • Hallo Sascha,

        ich weiß welche Häßlichkeiten du meinst. Der Stein sieht auch ganz anders aus, als das was wir am Haburger Backstein so lieben. Schlecht und lieblos ausgeführte Kopien.

        LG Sibylle

  3. So eine Panne aber auch! Beim Objekt „Tanzende Türme“ ist dem Polier vermutlich beim x-ten Stockwerk der Bauplan durch eine Nordwestboe verrutscht? 😉

    Die beschriebenen Gebäude finde ich nicht alle architektonisch gelungen, aber dafür Deinen Bericht – wie gewohnt exzellent recherchiert – und die wirklich tollen Fotos. Nächste Woche werde ich mich bei Dir persönlich bedanken!

    Liebe Grüße Alf

    • Moin Alf,

      die Einleitung hatte in schon mit Bedacht gewählt, da ich weiß, dass die Bauwerke bei den einzelnen Betrachtern sehr unterschiedlich ankommen.

      Mir geht es ja immer vor allem darum, den Blick auf die Umgebung zu schärfen. Beim nächsten Bummel der Forumanen durch den Hafen erkennt sich dann vielleicht der eine, oder andere das „China Shipping“ Gebäude, das ja sogar in der Miniatur Hafencity steht.

      Das „Dockland“ könnte ich mir da übrigens auch gut vorstellen… 😉

      LG Sascha

  4. Moin Sascha,
    ein noch weitreichender Artikel den Du da geschrieben hast. Sehr schön sind auch deine Fotos zum Beitrag. Wie schon in meinem Beitrag geschrieben mag ich ja lieber die Alten Backsteingebäude. Aber der Berliner Bogen hat es mir angetan.

    LG Jörn

    • Hallo Jörn,
      danke fürs Vorbeischauen. Ich haben Deinen Artikel mal oben unter „weiterführende Links“ aufgenommen. Der passt so schön dazu und auch die Fotos sind ganz wunderbar.
      LG Sascha

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