Fischereihafen Altona

Diese Woche dreht sich alles um den Altonaer Hafen. Eigentlich wollte ich am vergangenen Samstag in geheimer Mission nur ein paar Aufnahmen von Schlepperponton Neumühlen machen, doch bei bestem blauen Himmel entwickelten die Kameras natürlich wieder ein Eigenleben…

Hafenschlepper

Früher lebte Altonas Hafen vor allem vom Fischfang. In großen Hallen wurden die fangfrischen Ladungen gehandelt. Der Schellfischtunnel und die Fischauktionshalle am Fischmarkt zeugen davon noch heute. Doch auch andere Waren wurden in Altona umgeschlagen.
Im Zeitalter des Containerumschlags haben sich die Dinge grundlegend geändert. Der Hafenbetrieb findet heutzutage gegenüber auf der südlichen Elbseite statt. Täglich werden dort die gigantischen Containerriesen abgefertigt.
Da die bis zu 400 Meter langen Schiffe alleine nicht auf der Elbe manövrieren können, liegt in Altona heute die hanseatische Schlepperflotte in direkter Nähe zu den Terminals. „Bugsier“, „Fairplay“, „Petersen & Alpers“ lauten die Namen der traditionellen Hamburger Schlepper-Reedereien. Seit 1996 hat auch die niederländische Smit einige ihrer „Kotug“ Schlepper in Hamburg stationiert.
Die Liberalisierung des EU-Binnenmarktes sorgte Ende der 90er Jahre eine Zeit lang für einen regelrechten „Schlepperkrieg“ in den europäischen Häfen. Mittlerweile haben sich die Wogen an der Elbe und anderswo aber wieder geglättet.

Photowalk


Nicht nur um Schiffe zu „spotten“, ist der ehem. Fischereihafen in Altona ein guter Ort. Auch sonst ist die Hafenkante zwischen Fischmarkt und Övelgönne reich an Motiven zwischen „traditionell“ und „neumodern“. Diese Woche veröffentlicht cupofcoffee jeden Morgen Schlag 7 ein besonderes Bild aus dem Altonaer Hafen unter dem Schlagwort „Altona Hafen„. Es lohnt sich also, die Karte im Blick zu behalten.

Ahoi!
» Hafen Altona im Fotoalbum

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4 Antworten auf „Fischereihafen Altona“

  1. Övelgönne ist ein gutes Stichwort. Da muss ich auch mal wieder hin … Sollen wir da zusammen losziehen? Im Idealfall zum Frühlingsbeginn (Blätter an den Bäumen).

    1. Du meinst dieses ungesunde Hellgrün zwischen dem natürlichen Hamburger Grau? 😉

      Auf alle Fälle! In ein paar Wochen sind die Chancen auf gutes Licht auch schon deutlich besser. Sobald die ersten Blätter an den Bäumen sind, bin ich dabei.

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