Kran Versmannkai

Den hatte ich ja neulich schon mal kurz erwähnt. Am Samstag hatte ich etwas Zeit, ihn mal etwas genauer anzuschauen. Am Versmankai auf der Nordseite des Baakenhafens hat ein großer Hafenkran die Zeit überdauert. In den letzten Jahren hatte er aber nur noch leichte Last am Haken.

01_Kocks_Kran_Baakenhafen_VersmannstraßeDer Kran am Baakenhafen hat den Rückbau der Hafenanlagen bisher weitgehend unbeschadet überstanden. Um ihn herum ist der Umbau des Geländes jedoch in vollem Gange.

Knapp 50 Meter hoch und 250 Tonnen schwer ist der Koloss am Versmannkai.

Um ein solches Gewicht dauerhaft zu tragen, bedarf es schon einer äußerst massiven Kaimauer.

Für Bungeespringer überdimensioniert. Ein nicht unerheblicher Teil der 250 Tonnen entfällt auf die riesigen Kontergewichte.

Das Herstellerschild ist noch gut erhalten. Das Bremer Unternehmen wurde 1872 gegründet. Heute gilt Kocks als Spezialist für Containerbrücken und Werftkrane.

Weder Wellen, noch Schiffsrümpfe haben die Eisdecke in dem 1887 gebauten Hafenbecken aufgebrochen.

08_Baakenhöft_Baakenhafen_Eisdecke_ElbeDas 130 Meter breite und 1,5 Kilometer lange Becken ist an diesem Tage fast vollständig zugefroren.


07_Lagerhalle_Baakenhafen_BaakenhöftSchuppen 26 Auf dem Baakenhöft. Auch am südlich gelegenen Petersenkai werden die Hafenanlagen in den kommenden Jahren nach und nach abgetragen.

Am nördlich gelegenen Versmannkai ist dies schon geschehen. Schuppen 22 und 23 sind mittlerweile vollständig verschwunden.

Derzeit bestimmen hier großformatige Baumaschinen das Geschehen, sowohl zu Land,…

…als auch zu Wasser. Den westlichen Teil des Hafenbeckens wird schon bald eine Brücke überspannen und so das Baakenhöft an die Station der U4 anbinden.

Von den Gleisanlagen des ehemaligen Hafenbahnhofs „Kai rechts“ sind nur noch einige wenige Schienen liegen geblieben.

Die ehemaligen Kaianlagen dienen so wohl zum letzten Mal als Lagerflächen.

Einen eher ungewöhnlichen Job hat der Gigant in den Letzten Jahren verrichtet. Dank seiner Höhe und der interessanten Lage diente er als Station für Bungeespringer.

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