MFM 2013 – Nachtflugverbot aufgehoben

 Veröffentlicht von am 13.09.2013
Sep 132013
 
Auch in diesem Jahr gab es anlässlich des 11. MFMs wieder die Gelegenheit, zu später Stunde die Anlage im Wunderland im kleinen Kreise exklusiv zu erkunden. Am Knuffinger Flughafen war das Nachtflugverbot aufgehoben und der Gang hinter der Anlage freigegeben. Also eine ganz besondere Gelegenheit, den Flughafen unter die Lupe zu nehmen.

Knuffingen Airport

 

Seit seiner Eröffnung im Mai 2011 ist der Miniatur-Flughafen „Knuffingen Airport“ ein Publikumsmagnet und das ist kein Wunder. Fast 7 Jahre Entwicklungszeit stecken in dieser aufwendigen Flughafensimulation, die weltweit ihresgleichen sucht und „echten“ Flugbetrieb nahezu perfekt nachahmt.
Flugzeuge, Autos, Gebäude, Mechaniken und Computer-Steuerung, fast alles wurde für den Wunderländer Airport selbst entwickelt. Dabei versuchte man dem Vorbild, dem „großen“ Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel in allen Aspekten so nahe wie möglich zu kommen.

Zaungäste

 

Planespotting nennt man das, wenn erwachsene Menschen mit Kameras bewaffnet am Flughafenzaun herumlungern und die ankommenden und abfliegenden Maschinen ablichten.
Ob das auch bei einem Miniatur Flughafen klappt? Stellen wir uns hinter den Zaun am Knuffingen Airport…

Runway 26

 

Besonders dicht an die startenden und landenden Flieger kommt man heran, wenn man sich in den schmalen Wartungsgang hinter der Anlage begibt. Direkt hinter einem schmalen Streifen von Kleingärten und einem Golfplatz donnern die Flugzeuge die Startbahn entlang.
Stellt man die Kamera auf „Sport-Programm“, kann man mit etwas Übung dann sogar einigermaßen scharfe Bilder schießen.

Space Shuttle

 

Manchmal werden im Miniatur Wunderland seltsame Flugbewegungen registriert, z.B. dann, wenn wieder mal das Space Shuttle „Atlantis“ zu einer Notlandung ansetzt.
Das ist dann eine schöne Gelegenheit, die großartig beleuchteten Tanklöschfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr zu bewundern. Diese sind bis ins Detail den Fahrzeugen vom großen Hamburg Airport nachempfunden und tragen deshalb auch den Schriftzug des Hamburger Flughafens.
Für Fans der ehemaligen NASA Flotte ist es schon ein inneres Fest, wenn der Worte „main gear touchdown“ und „nose  gear touchdown“ erklingen und der Raumgleiter auf Runway 26 ausrollt.

Schattenwelt

 

Wenn ein Flugzeug gestartet ist, muss es natürlich auch irgendwo bleiben. Einfach geradeaus weiter fliegen geht nicht, da der alte Hafenspeicher recht dicke Mauern hat. An der Lösung für dieses Problem – wie kann man die Flugzeuge glaubwürdig verschwinden lassen – wurde lange getüftelt.
Auch die Frage, was danach mit den Fliegern passiert und wie sie irgendwann auch wieder zurück zum Flughafen kommen, kann man am besten beantworten, wenn man einen Blick in großen den „Schatten-Flughafen“ wirft, der im hinteren Teil der Anlage verborgen ist.

die Bummel

 

Ein Auftritt der „Bummel“ gehört bei einem MFM zum Pflichtprogramm. Die ulkige Biene wurde auf Betreiben einiger kreativer Mitarbeiter des Wunderlandes unter größter Geheimhaltung entwickelt, denn man war sich zunächst nicht sicher, ob so ein Flugobjekt unter Umständen mit dem offiziellen Plan einer realistischen Simulation kollidiert. Die „Bummel“ ist dann schnell zum Publikumsliebling avanciert, denn sie passt hundertprozentig zur Wunderland Philosophie.

Dank

 

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an Lutz vom Miniatur Wunderland, der noch bis deutlich nach Mitternacht für einen abwechslungsreichen und reibungslosen Flugbetrieb sorgte und nebenbei viele Fragen der Teilnehmer beantwortete.

 

MFM 2013

 

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  Eine Antwort zu “MFM 2013 – Nachtflugverbot aufgehoben”

  1. Du hast wieder mal unbeschreiblich gute Motive gefunden und technisch hervorragende Fotos gemacht. Das Betrachten ist eine wahre Freude, zumal dann auch noch die Texte perfekt und gekonnt hinzu kommen. Klasse Sascha – vielen Dank!

    Gruß Alf

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