Trassenbau

Natürlich habe ich auch meinen Besuch beim Miniatur Hafengeburtstag auch wieder dazu genutzt, einen Blick auf die Italien Baustelle zu werfen. Hier ein paar aktuelle Fotos zum Baufortschritt.

Straßenbau

In Rom wird derzeit gepflastert und asphaltiert. Dazu werden die Straßen- und Wegeplatten per CNC-Fräse vorgefertigt. Ein Verfahren, das auch schon beim Bau der Miniatur-Hafencity genutzt wurde. Das bedeutet natürlich, dass zuvor für alle Straßen und Plätze detaillierte Zeichnungen der Wege und Straßenpflaster erstellt werden müssen.

In diese Platten werden, so wie es aussieht, auch Gleisrillen für die Tram gefräst. Deren Verlauf ist jetzt besonders im Stadtbereich gut zu erkennen. Aus der Unterführung des Bahnhofs kommend, verläuft sie augenscheinlich Richtung Petersplatz und macht dann (*spekulier*) einen Bogen über den Tiber. Nach dem Passieren des Kolosseums quert sie erneut den Fluss und biegt dann Richtung Hinterland ab (?). So jedenfalls sieht es für mich erst einmal aus.

Trassenbau

Dort entstehen gerade die Unterbauten für die Bahnstrecken, die den Kopfbahnhof bedienen, bzw. umfahren. Sie münden u.a. in die Wanddurchbrüche, die in den Bereich Venedig führen.

Auch auf dieser Seite hat sich schon wieder viel getan. Die große Gleiswendel ist mittlerweile in schwindelnde Höhen gewachsen und endlose Mengen von Kabelenden warten inzwischen auf die Elektroniker.

Bergbau

Gegenüber im Bereich der Amalfi Küste sind die großen Schattenbahnhöfe inzwischen unter wirklich großen Holzspanten verschwunden. Diese Spanten bilden die Grundlage für den späteren Geländebau. Doch bevor mit Drahtgitter und jeder Menge Gips die Landschaft geformt werden kann, müssen erst einmal die drei Bahnstrecken mit Gleisen und Verkabelung ausgestattet werden. Man kann jedenfalls teilweise schon recht gut erkennen, wie hier später drei ganz unterschiedliche Strecken verlaufen werden. Während sich eine Schnellfahrstrecke relativ gradlinig durch das Gebirge zieht, sind für die anderen Strecken einige Kehrschleifen unter dem Berg angelegt, mit denen die Strecken immer wieder die Höhen wechseln werden.

Der größte Berg, der Vesuv ist derzeit teilweise in Papier verpackt, um das spätere Aussehen des Geländes zu testen.

PS.: Dieser Bericht ist mit einer gesunden Mischung aus Halbwissen, Hörensagen und Spekulation fundiert untermauert. Wie der fertige Abschnitt tatsächlich einmal aussehen wird, wissen vermutlich noch nicht einmal die Wunderländer schon 100%ig… 😉

Baufortschritt Italien »

Über den Bau der großen Gleiswendel ist vor einigen Tagen ein sehr sehenswertes Video im Italien-Blog des Wunderlandes veröffentlicht worden.

Quelle: MiWuLa TV

Miniatur Italien – ein Wimmelbild entsteht

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