Weihnachtswunderwelt

 Veröffentlicht von am 27.12.2012
Dez 272012
 

Die Vorweihnachtszeit ist im Miniatur Wunderland immer eine ganz besondere Zeit. Im Haus und auf der Modellanlage haben die kreativen Geister des Wunderlandes den Weihnachtsschmuck aufgestellt… 😉

Weihnachtsträume

Kurz sieht es nach weißen Weihnachten aus. Als wir am späten Samstagvormittag in der Speicherstadt eintrudeln, ist der Kehrwieder von einer dünnen, weißen Schneeschicht bedeckt und auf dem Parkplatz dreht ein Räumfahrzeug seine Runden.
Das Wunderland ist bereits seit Wochen festlich geschmückt: Eingang, Bistro, Shop und Treppenaufgänge sind mit bunten Päckchen, Weihnachtsmännern und gigantischen roten Zipfelmützen liebevoll dekoriert.
Noch ein paarmal schlafen, dann haben wir die Bescherung und es geht wieder bei 365 los.
Bleibt zu hoffen, dass uns der traditionelle Weihnachts-Countdown auch nach dem Umzug der Modellbauer erhalten bleibt.

Weihnachtsbäume

Alle Jahre wieder nimmt der Weihnachtsbaumbestand im Wunderland in den letzten Dezemberwochen rapide zu. Egal, ob in Knuffingen, Brichur, oder Kiruna, überall auf der Anlage erstrahlen bunt beleuchtete Tannenbäume.

Das größte und bunteste Exemplar steht im Knuffinger Schlossgarten und wird dort täglich Dutzende Male von den Knuffinger Feuerwehrautos umkreist.

Am Mitteldeutschen Wirtshaus und auf dem Marktplatz,

am noblen Österreicher Ski-Hotel,

hoch oben in den Schweizer Bergen

und drunten im Tal, überall blitzt und leuchtet es weihnachtlich.

Weihnachtsmänner

Dass das Wunderland schon lange ein Refugium für Pinguine und Weihnachtsmänner ist, dürfte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein.

Sogar am frisch renovierten Hermannsdenkmal wurden bereits wieder beleibte Herren mit Rauschebart und roten Kostümen gesichtet.

Dass der Weihnachtsmann im Monat Dezember vermehrt im Wunderland gesichtet wird, ist allerdings lediglich eine haltlose These eingefleischter Verschwörungstheoretiker,

…für die es absolut keine Beweise gibt.

So dürfen wir uns einfach freuen, dass es auch 2012 ganz zufällig wieder diese wunderbare Szene zu bestaunen gibt.

Ja – und weil ein frisch renoviertes Großdenkmal alleine nicht reicht, hat der Hermannsdorfer Gemeinderat in diesem Jahr noch eine weihnachtliche Skulpturenparade auf den Weg gebracht – und wie man sieht, den Nerv der Zeit voll getroffen.

Weihnachtsbahnhof

Besonders gefreut hatte ich mich darauf, den Hamburger Dammtorbahnhof auf der Anlage zu sehen.

Bei unserem Besuch im August konnten wir das neue Gebäude ja bereits im Schaufenster der Modellbauer besichtigen.

Und beim MFM im September konnte man sich einen ganz guten Eindruck von der komplizierten Bahnbaustelle am ehem. Berliner-Tor Bahnhof machen. Hier hat der alte Bahnhof auch noch seine „klassische“ Glaskuppel.

Mittlerweile thront dort der Nachbau des bekannten Hamburger Bahnhofs. Die Glaskuppel wurde vom alten Bahnhofgebäude entfernt und durch eine zeitgemäße Dachbegrünung mit Oberlichtern ersetzt. Somit ist eine optimale Sicht auf das neue Gebäude gegeben.

Dabei weicht der Wunderland Dammtor deutlich vom Hamburger Pendant ab. Im Gegensatz zum großen Original überspannt die Bahnsteighalle im MiWuLa immerhin gleich 6 Gleise mit 3 Bahnsteigen. Das Original besitzt hingegen nur 4 Gleise.
Auch eine zweite Gleisebene im Untergeschoss sucht man beim großen Vorbild vergebens.

Trotzdem wirkt das Gebäude verblüffend real. Besonders nachts bieten die großen Fensterfronten einen tollen Einblick in die Bahnsteighalle.

Es ist schon ein recht verwegenes Vorhaben, einen eigentlich viergleisigen Haltepunkt über einen ausgewachsenen Kreuzungsbahnhof stülpen zu wollen. Das Untergeschoss des Originals wurde dann auch komplett weggelassen.
Vorbildgerecht sind die geschwungenen Bahnsteigdächer außerhalb der Halle.

Das Gesamtbild macht jedoch einen stimmigen Eindruck – Das ist Hamburg Dammtor, keine Frage.
Ein wirklich tolles Gebäudemodell, das mit seinem zeitlosen Erscheinungsbild fantastisch zu Zügen der unterschiedlichen Epochen passt.
Weiterführende Informationen zum Bahnhof  liefert WochenberichtNr. 587 des Miniaturwunderlandes

Links neben dem Bahnhof stehen die Hamburger S-Bahnen (BR 471 und BR 472) im S-Bahn BW.

Einen ganz anderen Betriebszustand hat das U-Bahn BW, rechterhand vom Dammtor.

Dort wird derzeit nicht nur das alte Betriebswerk durch einen Neubau ersetzt, sondern auch der Unterbau der Anlage saniert.

Weihnachtsflieger

Was macht der Hamburger, wenn er dem Weihnachtstrubel entfliehen will?

Richtig, er düst zum Flughafen und ergattert ein Last-Minute Ticket.

Am Airport treffen wir erst einmal auf den neuen A330-200, der jetzt seit einigen Wochen im regulären Einsatz ist.

Im September konnten wir ihn beim MFM schon hinter den Kulissen bewundern.
Damals absolvierte er gerade seinen Testbetrieb.

Mittlerweile ist er im Dauerbetrieb angekommen und fliegt Knuffingen Airport regelmäßig an.

Wer betrachtet hier eigentlich wen? Die Miniatur Fluggäste im Terminalfinger haben auf alle Fälle eine gute Aussicht auf die Anlagenbesucher…

Das Terminal-Guidance-System steht auf Halt. Ob nun der Flutlichtmast, oder ein Software-Nothalt den kleinen A320 von Swiss vor dem großen Bruder gerettet hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Der Thai Airbus war jedenfalls deutlich auf Abwegen.

Immer wieder ein Hingucker: die Super Constellation mit ihren vier Propellermotoren ist ausgerollt und wird auf dem Vorfeld abgefertigt.

Und wohin fliegt nun unser Hamburger Last-Minute Tourist?

Verschlägt es ihn in den alpinen Wintersport?

oder hat er eher sommerliche Träume?

Im Zweifel hilft schon ein Kurzurlaub im Miniatur Wunderland, denn hier gibt es von allem etwas…

Zeitraffer

Für alle, die noch nicht genug haben hier noch ein
Zeitraffer-Film vom selben Tag, aufgenommen mit iMotion HD:
Timelapse – Wonderland »

 

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